Immer mehr Skizzenbuch….

Meine Spezialität früherer Zeiten war wirres Zettelwerk. Skizzenbuch? Auf keinen Fall!
Ich weiß nicht, wie es anderen geht, aber in mir tobt beim Zeichnen oft ein Krieg aufgrund der eigenen Unfähigkeit, als der Spaß an der Sache selbst. Ich brauchte dieses rohe Unsortierte beim Skizzieren, damit ich mit meinen Ergebnissen auch so roh und grob umgehen konnte, wie ich mich innerlich fühlte,.

Jetzt allerdings liebe ich die Dinger, wenn auch nach wie vor nicht jede Seite die Öffentlichkeit was angeht.

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Septembersommer 2016

Braunes Gras und Kieselsteine,
Mückenstiche, Sand im Haar,
barfuß laufen, Schattenhitze
Himmel voll blausonnenklar,

Kurze Hosen, blaue Flecken,
Bienen brummeln, Hummeln dick,
Limo und Melonenecken.
Sonnenmilcheis kleberig.

Zeltgerüche, Kinderbrüllen,
Rufen, Kreischen, Ballgedöns,
Krieg und Frieden, Tage füllen
voller Freiheit, Wunder schön.

Sommer Sonne ungezwungen,
tollkühne Unbekümmertheit.
Freiheit riecht wie Katzenjungen.
Todesmut jagt Lebenszeit.

Lachen füllt die Luft mit Leben
bis der Abend lächelnd schweigt.
ein lauter Ruf, man folgt ergeben,
bis sehnend sich der Morgen zeigt.

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Aviator Nachtrag…

Und da ich auf Vorzeichnungen stehe, will ich sie niemandem vorenthalten.

Die Abweichungen zum ersten Entwurf: Die Arme innerhalb der Kapsel wollten mich nicht so recht überzeugen, die Kapsel war einfach zu klein. Außerdem machte es keinen Sinn, wenn der Oktopus zwar die Raketen mit seinen Armen steuert, die Waffe aber mit einem Joystick im Cockpit. Es musste also ein Lösung her, die dem Raketenantrieb ähnelt. Der letzte Arm hat weder Rakete noch Waffe. Irgendwie muss der Kerl aus seinem Fliegeranzug ja auch wieder rauskommen…

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