Porträt – Heath Ledger

Porträts zu malen, auf denen die Modelle genau zu erkennen sind, ist Millimeterarbeit.
Hier ein erstes Werk in schwarz/weiß, vom tollen Heath Ledger, der leider viel zu früh diese Kugel verlassen hat.

Die Tonwerte eines Bildes, also die Abstufungen eines Farbtones von z.B. Weiß zu Schwarz, nehmen mehr Einfluss auf die Lesbarkeit einer Abbildung als die verwendeten Farbtöne.
Ein Motiv erst in schwarz/weiß zu erfassen, die Tonwerte und Licht zu präzisieren, ist eine wichtige Vorarbeit für eine gute Illustration.

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Finally…

„Sie musste ihn töten… er wurde einfach zu gefährlich…“. 🙂

Wird besser mit meinen Character-Entwürfen würde ich sagen. Obwohl es in den Skizzen interessantere Posen gab – die Silhouette ist hier nicht ganz so glücklich – hat mich diese Lady besonders angesprochen. Ich mag ihre Attitüde. In der Skizze wirkt sie, wie so oft, noch besser.

 

 

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So viele Möglichkeiten…

Was lässt sich aus drei Zeichnungen basteln?

Ich kann viel rumspielen, dann verliere ich mich, kehre zum Ausgang zurück. Bei allen Versuchen war die gelungenste Zeichnung auf Papier der beste Wurf.

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Porträt – digital

Porträts… davor habe ich mich jahrelang gedrückt. Zwar bin ich – eigentlich – passionierte Aktzeichnerin, aber das Porträt habe ich Zeit meines bisherigen Lebens stiefmütterlich behandelt. Nichtsdestotrotz gibt es für mich nichts faszinierenderes als das menschliche Abbild. Nicht zwingen in realistischer Weise, das finde ich eher langweilig, schließlich wurde die Fotografie erfunden, aber in künstlerischer Form und/oder Farbe … oh ja…. Will ich doch mal hoffen, dass dieses Werk eine Schneeballschlacht auslöst.

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Studie – Auge

Durch die Lehre an der Fachhochschule werde ich immer wieder in die Verlegenheit gebracht, bestimmte Dinge, die ich intuitiv tue, theoretisch verständlich zu vermitteln. Zum Einen ist mir, von meinen eigenen Lehrern theoretisch vermitteltes, Wissen bereits so in Fleisch und Blut übergegangen, dass mir die Theorie dahinter nicht mehr bewusst ist, zum anderen habe ich gewisse Dinge noch nie außerhalb der Praxis begreifen müssen. Ich hatte einfach intuitiv den Weg zur „richtigen“ Lösung gefunden.
Auch wenn mir die Lehre deshalb immer mal wieder Unsicherheit oder Kopfzerbrechen beschert, stoße ich gerade durch die Notwendigkeit einer intensiven theoretischen Arbeitsweise, vor allem auf meine eigenen Defizite. Manches Erlernte ist wieder verschüttet, weil es keine Sau brauchte, anderes habe ich mir noch nie richtig erarbeitet. Mein Gehirn ist ein großer Freund der faulen Umwege.

Diese Studie eines Auges war deshalb wieder mal eine riesen Freude. Ich liebe diesen Zustand des reinen Lernens, in dem es kein richtig und falsch gibt, sondern nur das „Erfahrungen machen“.

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Character Design Challenge

Character Design… da begeistere ich mich schon lange für. Ich betreibe sozusagen ein Hobby innerhalb meiner Profession. Und weil ich ja nix tun mag, was mich nicht fordert, nehme ich direkt mal an einer Challenge Teil.
Diese Lady hier ist das Ergebnis. Es ist Sailor Merkur, eine Heldin aus der Animee-Serie Sailor Moon Chrystal.
Verbesserungswürdig, aber ok… ich bin ganz zufrieden. Beim Machen dachte ich, ich entferne mich gerade sehr weit von meinem üblichen Stil, aber nach einer Kaffee-Pause fand ich das Ergebnis, gemessen an seiner innovativen Kraft eher mäßig.
Aber wie meinte Steven Silver mal in einem seiner ART TALK-Videos: „The will has to be stronger than the skill.“ Yeah!

Für all diejenigen, die sich für Character Design ebenso interesieren wie ich, findet sich hier der Link zur passenden Facebook Gruppe. Ich habe da schon sehr sehr gute Kollegen entdeckt, denen ich mir sicher noch so einiges abgucken werde. Ein echter Augenschmaus. Außerdem bieten mir die vielen Arbeiten unterschiedlichster Qualität eine gute Referenz dafür, wo ich so als sich entwickelnder Character Designer stehe… seufz…

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